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Susanne de Vogel publiziert neue Erkenntnisse in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie

'Wie beeinflussen Geschlecht und Bildungsherkunft den Übergang in individuelle und strukturierte Promotionsformen?' - unter diesem Titel erscheint heute ein Artikel unserer Projekt-Mitarbeiterin Susanne de Vogel in der aktuellen Ausgabe der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie.

Auf Basis von Daten des DZHW-Absolventenpanels 2005, hat sich Susanne de Vogel mit dem Übergang von Absolventen in die Promotion beschäftigt und überprüft, ob sich die Geschlechter- und Herkunftsungleichheiten beim Zugang zu individuellen und strukturierten Promotionen unterscheiden. Darüber hinaus erforscht sie, welche Mechanismen in den verschiedenen Promotionsformen zur Entstehung dieser Ungleichheiten führen.

Ihr Artikel wurde online in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie veröffentlicht, die viermal jährlich beim Springer Verlag erscheint. Zum Artikel gelangen Sie hier.

Die Analysen, die Susanne de Vogel im Rahmen ihrer Dissertation am DZHW angefertigt hat, belegen, dass sich der Einfluss der Bildungsherkunft je nach Art der eingeschlagenen Promotionsart unterscheidet: Beim Übergang in strukturierte Promotionen und Stipendienprogramme ist dieser von geringerer Bedeutung als bei der Aufnahme einer Individualpromotion, die im Rahmen einer Anstellung als wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) oder in freier Form angefertigt wird. De Vogel weist zudem nach, dass das Geschlecht ausschließlich die Aufnahme einer Promotion als wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) beeinflusst und dieser Geschlechtereffekt größtenteils auf geschlechtsspezifische Studienfachentscheidungen zurückgeht. Ergänzend tragen aber auch studentische Hilfskrafttätigkeiten und bestehende Elternschaften einen Erklärungsbeitrag. Die oben genannten Herkunftsdifferenzen sind auf Basis ihrer Erkenntnisse vor allem vor dem Hintergrund von Schul- und Studienleistungen erklärbar. Welchen Anteil diese Faktoren an der Entstehung ungleicher Zugangschancen haben, unterscheidet sich auf Basis ihrer Auswertungen deutlich zwischen den Promotionsformen.

Wir freuen uns, dass die Erkenntnisse von Susanne de Vogel mit der Veröffentlichung ihres Beitrages in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie als eine der bekanntesten Zeitschriften für Soziologie, besondere Aufmerksamkeit in Fachkreisen erlangen.

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